Stadtradeln: Heckinghauser Team macht auch 2022 wieder mit

Wir freuen uns, wenn du ins Team Miteinander Füreinander Heckinghausen kommst! Ziel ist es, vom 16. Mai bis zum 5. Juni drei Wochen lang möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen, Gutes für das Klima zu tun, Spaß beim Radfahren zu haben – und auf die Situation für Radfahrende in Heckinghausen aufmerksam zu machen.

Mitmachen können alle, die in Wuppertal wohnen, arbeiten, in einem Verein sind oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Auch E-Bikes bis 250 Watt sind zugelassen. Gefahrene Kilometer müssen innerhalb von sieben Tagen online eingetragen werden, sie können auch außerhalb von Heckinghausen und Wuppertal gesammelt werden.

Du kannst auf der Internetseite www.stadtradeln.de/wuppertal auswählen, dem Team beizutreten, oder diesen Link benutzen, dann ist das Team bereits voreingestellt: Miteinander Füreinander Heckinghausen beim Stadtradeln

Für bessere Radwege in Heckinghausen

Die Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen setzt sich für bessere Radwege im Stadtteil und Anbindungen an andere Stadtteile ein. Das gehört für uns zu einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Gestaltung von Heckinghausen unbedingt dazu.

Wir hoffen, dass wir während der Aktion Stadtradeln möglichst viele Rückmeldungen aus unserem Team bekommen, wo es sich in Heckinghausen schon gut fahren lässt und wo Verbesserungen für Radfahrende nötig sind, damit wir uns noch besser dafür einsetzen können.

Start für gemeinschaftliches Urban Gardening in Heckinghausen

Die Hochbeete sind da: Am Samstag, 9. April fand die Auftaktveranstaltung für das Urban Gardening im Bayer-Park statt. Viele Menschen sind der Einladung gefolgt, haben sich das Areal angeschaut, gemeinsam Ideen gesammelt und das Fastenbrechen im Ramadan gefeiert.

Der Bayer-Park gegenüber der Feuerwache in Heckinghausen ist fast fertiggestellt und in den vergangenen Wochen hatten schon viele Kidner und Jugendliche ihre große Freude am neuen Bolzplatz. Auch das Team der Feuerwehr hat das Areal schon für Fitness-Training genutzt.

Nun sind elf Hochbeete hinzugekommen und die Bürger:innen wurden von Miteinander Füreinander Heckinghausen eingeladen, sich am Urban Gardening zu beteiligen. Mehr als 50 Mitbürger:innen sind der Einladung gefolgt und werden nun in den Hochbeeten und rundherum Obst, Gemüse und Gewürze anpflanzen. Anleitung und Hilfestellung dazu kommt von Michael Felstau von der Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten. Auf der Internetseite gibt es auch eine Ideensammlung für den Urbanen Garten im Bayer-Park.

Drei niedrige Hochbeete sind für Kinder reserviert. Ein erster Workshop ist in den Osterferien mit dem Offenen Ganztag der Grundschule Meyerstraße geplant. Außerdem gibt es zwei unterfahrbare Hochbeete, die Menschen im Rollstuhl gut erreichen können.

Wer noch mitmachen möchte, kann sich einfach per E-Mail bei Miteinander Füreinander Heckinghausen melden: mitfuerheck@gmail.com. Das nächste Treffen findet am 27. April um 18 Uhr im Stadtteilzentrum Heckinghausen statt, Heckinghauser Straße 195-197.

Möglich wurde dieses Gartenprojekt durch das Stadtentwicklungsprogramm Sozialer Zusammenhalt (früher Soziale Stadt) der Stadt Wuppertal.

Fortbildungsprogramm „Kompetent für Heckinghausen“

Ehrenamt ist wichtig für Heckinghausen: miteinander und füreinander sorgt es für Gemeinschaft und gestaltet den Stadtteil. Für Ehrenamtliche gibt es 2022 viele spannende kostenlose Fortbildungen. Themen sind die Arbeit mit Senior:innen oder Kindern, Seelsorge, Vorlesen und Stadtentwicklung.

Das Fortbildungsprogramm „Kompetent für Heckinghausen“ ist eine Kooperation von evangelischer Kirchengemeinde Heckinghausen, Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Bergisch Land, Miteinander Füreinander Heckinghausen und Stadt Wuppertal.

Die Anmeldung für einzelne Termine ist per E-Mail an Kompetenzteam-Heckinghausen@t-online.de möglich.

Fortbildungen für Menschen, die mit Senior:innen arbeiten

Letzte-Hilfe-Kurs. Freitag, 6. Mai, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Bettina Beutel. In dem Letzte-Hilfe-Kurs lernen wir, was wir für Nahestehende am Ende des Lebens tun können. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft für wenige Expert:innen, sondern ein Angebot von Mitmenschen für Mitmenschen. Der Kurs soll ermutigen, auf eine:n sterbende:n Nachbar:in, Freund:in oder Angehörige:n offen und anteilnehmend zuzugehen. In dem Kurs werden Grundkompetenzen zu Themen erworben, wie: Sterben als ein Teil des Lebens, vorsorgen und entscheiden, körperliche, psychische und existenzielle Nöte lindern, Abschied nehmen vom Leben.

Biografiearbeit. Freitag, 23. Dezember, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Zehra Akinci. Biografiearbeit ist der angeleitete Rückblick auf die Lebensgeschichte. Mit einem ressourcenorientierten Blick auf die Vergangenheit wird die aktive Gestaltung der Gegenwart und der Zukunft angeregt. Kurzum: Biografiearbeit fördert die individuelle Kompetenz in allen Lebensphasen.

Fragen zu Patientenverfügung, Pflegevollmacht, Pflegestufe. Samstag, 1. Oktober, 10 bis 12.30 Uhr, Senior:innenteff im Haus für Heckinghausen, Heckinghauser Straße 208, Anneruth Marx.

Resilienz von pflegenden Angehörigen stärken. Samstag, 1. Oktober, 13.30 bis 16 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Anneruth Marx.

Nett-Werktreffen Senior:innen. Freitag, 4. November, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Katja Spitzer und Alexandra Eickenhorst. Miteinander Kaffee und Tee trinken, austauschen und Ideen entwickeln.

Pädagogische Fortbildungen für alle, die mit Kindern arbeiten

Präventionsschulung. Freitag, 26. März, 10 bis 18 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus, Rübenstraße 25, Bettina Hermes. Weil der Schutz unserer Kinder das wichtigste Gut ist.

Mit Kindern den Garten entdecken. Samstag, 9. April, 10 bis 16 Uhr, PflanzBar, Heinrich-Böll-Straße 240, Sandra Jeuck. Spiele, Wissen und Aktionen rund um Urban Gardening.

Haftung: Wer zahlt, wenn es schief geht? Samstag, 7. Mai, 10 bis 18 Uhr, SkF, Heinrich-Böll-Straße 240, Bettina Hermes. Klingt langweilig, wird aber dank konkreter Fälle zu einer spannenden Fortbildung!

Gott sei Dank! Begegnungen mit den drei Weltreligionen. Dienstag, 9. Mai, 14 bis 17 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus, Rübenstraße 25, Lukasz Ratajczak. Fortbildung für Ehrenamtliche. Grundschulkinder entdecken das Christentum, den Islam und das Judentum.

Wenn Kinder dich herausfordern. Freitag, 13. Mai, 16 bis 19 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206. Reflexionstreffen am Samstag, 2. Juli, 10 bis 16 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus, Rübenstraße 25. Michael Kasterke. Anhand unserer Begegnungen reflektieren wir mit Michael Kasterke herausforderndes Verhalten von Kindern und entwickeln einen Methodenkoffer. Beim Reflexionstreffen: Wie haben unsere erarbeiteten Methoden gewirkt?

Spiele gegen Wut und Frust. Sonntag, 10. Juli, 10 bis 13 Uhr, SkF, Heinrich-Böll-Straße 240, Melanie Hippchen. Wutanfälle, wenn Kinder schlagen oder beißen: Solche Verhaltensweisen fordern heraus, insbesondere wenn ein Kind diese häufig oder in starker Ausprägung zeigt. Daneben gibt es die stillen Kinder, die traurig oder abwesend wirken und sich von der Gruppe isolieren. Auch diese Kinder bereiten Fachkräften Sorgen. Gemeinsam gehen wir auf folgende Themen ein: Ursachen, Denkmodelle, Interventionsmaßnahmen, praktische Methoden.

Nett-Werktreffen Kinder. Freitag, 16. September, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206. Kaffee und Tee trinken, austauschen und Ideen entwickeln.

Für Vorleser:innen: Weil Bücher die Seele berühren

Wuppertal liest vor. Samstag, 30. April, 13 bis 18 Uhr, Stadtteilforum Langerfeld, Heinrich-Böll-Straße 240. Eine Messe rund ums Lesen, Vorlesen und Bücker entdecken mit Workshops, Infoständen und Aktionen. Anne Richter: mit Bilderbüchern Deutsch lernen. Simone Jacken: Mit Bilderbüchern Sprache entdecken. Stefan Hinze: Bilderbücher mit Klang und Sprache. Lukas Ratajczak: Opa und die Welt der Worte. Und weitere Workshops.

Gefühle verstehen und leben: Bilderbücher zeigen den Weg. Dienstag, 31. Mai, 16 bis 18 Uhr, Café von Ein Quadratmeter Bildung, Neue Nordstraße 19, Simone Jacken. Bilderbücher können helfen, Kindern einen Zugang zu der Welt ihrer Gefühle zu zeigen. In dieser Fortbildung lernen wir tolle Bücher und Aktionen zu diesem Thema kennen.

Was sieht du? Mit Wimmelbüchern die deutsche Sprache entdecken. Donnerstag, 18. August, 16 bis 18 Uhr, SkF, Heinrich-Böll-Straße 240, Simone Jacken. Wimmelbücher bieten eine Vielzahl von Sprachanlässen. In dieser Fortbildung gehen wir auf die Suche nach großen und kleinen Geschichten.

Dialogisches Lesen. Freitag, 26. August, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Zehra Akinci. Mit Zehra Akinci erleben wir, wie Vorlesen zu einem Abenteuer werrden kann.

Seelsorge und sonstige Fortbildungen

Den Stadtteil nachhaltig gestalten. Freitag, 3. Juni, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Guido Mengelberg und Katja Spitzer. Kaffee und Tee trinken, austauschen und Ideen entwickeln.

Papiertheater. Freitag, 20. Mai, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, 16 bis 18 Uhr, Lukas Ratajczak.

Seelsorge. Samstag, 27. August, 10 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus, Rübenstraße 25, Mathias Hipler. Erster Block: Was der Seele gut tut, einfühlsame Gespräche führen. Zweiter Block: Von Jesus lernen, die Sorge für die Seele.

Die Stimme als mächstiges Instrument. Samstag, 10. September und Sonntag, 11. September sowie Samstag, 3. Dezember, jeweils 10 bis 16 Uhr, SkF, Heinrich-Böll-Straße.

Talentkompass. Dienstag, 22. Oktober, 16 bis 19 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus, Rübenstraße 25, Zehra Akinci. Von meinen Fähigkeiten zum Traumberuf.

Visualisierung. Freitag, 18. November, 16 bis 18 Uhr, Café Johannis, Heckinghauser Straße 206, Zehra Akinci. Strich für Strich mit Bildern erzählen.

Neues Entwicklungskonzept: Was wünscht du dir für Heckinghausen und Langerfeld?

Heckinghausen bekommt Fördergeld aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Die Stadt Wuppertal möchte einen Antrag für eine neue Förderphase stellen und das Gebiet auf Langerfeld erweitern. Deshalb fragt sie die Bewohner: Was wünschen sie sich für Heckinghausen und Langerfeld? Die Teilnahme an der Umfrage ist bis Sonntag, 10. April möglich.

Seit 2014 ist Heckinghausen Teil der Städtebauförderung Sozialer Zusammenhalt (ehemals soziale Stadt). Dadurch haben auch einige Projekte von Miteinander Füreinander Heckinghausen profitiert: Es gibt einen Verfügungsfonds, bei dem alle Menschen mit einer guten Idee für Heckinghausen einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen können. Das Projekt Urban Gardening am Bayer-Platz wird beispielsweise so gefördert.

Jetzt soll das Programmgebiet um den westlichen Teil von Langerfeld erweitert werden. Es soll ein neues Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt werden, mit dem sich die Stadt Wuppertal bei der Bezirksregierung für die neue Förderphase bewirbt.

Deshalb fragen Stadt und Quartierbüro Heckinghausen: Was wünschen sich die Bewohner? Wie zufrieden sind sie mit der Erlebbarkeit der Wupper oder den vorhandenen Grünflächen? Was wünschen sie sich für ihr Quartier? Welche Orte sollen verschönert werden?

Alle Menschen aus Heckinghausen und Langerfeld können bis zum 10. April 2022 bei der Umfrage mitmachen und dabei helfen, ihr Quartier mitzugestalten und die Lebensqualität zu verbessern. Die Teilnahme ist auf der Internetseite www.unser-heckinghausen.de möglich. (Hier ist der direkte Link zur Umfrage.)

Urban Gardening am Bayer-Park startet

Die Hochbeete am Bayer-Park in Wuppertal-Heckinghausen stehen: Das gemeinsame Gärtnern kann beginnen. Wir laden alle, die mitmachen möchten oder einfach interessiert sind, zu einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 9. April, von 18 bis 20.30 Uhr ein.

Bei dem ersten Treffen möchten wir uns kennenlernen und das Projekt Urban Gardening gemeinsam starten. Weil das Wetter leider nicht so gut werden soll, starten wir im Stadtteilzentrum (Heckinghauser Straße 195-197). Wir möchten uns die Hochbeete auf dem Bayer-Park aber ansehen, also gern einen Regenschirm mitbringen. Anschließend gibt es ein gemeinsames Essen und Fastenbrechen im laufenden Ramadan.

Ein bis zwei Wochen später treffen wir uns zu einem ersten Workshop, in Arbeitskleidung und mit „Jetzt Gehts’s Los“-Stimmung. Alle weiteren Treffen werden wir so planen und abstimmen, dass möglichst viele teilnehmen können. Alle, die mit netten Nachbar:innen aus Heckinghausen gärtnern möchten, etwas über Kräuter, Gemüse und andere Pflanzen lernen möchten, sind herzlich willkommen.

Das Projekt Urban Gardening am Bayer-Platz ist ein gemeinsames Projekt vom Quartierbüro Heckinghausen, Miteinander Füreinander Heckinghausen und der Evangelischen Kirchengemeinde Heckinghausen. Es wird durch den Verfügungsfonds Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen gefördert.

Wuppertaler Vereine und Initiativen unterstützen die Idee der BUGA+

Eine BUGA 2031 in Wuppertal, aber mit modifiziertem Konzept – bei dem die vielen bestehenden Grünflächen einbezogen werden, mit Radwegering und umweltfreundlicher Entwicklung aller Wuppertaler Stadtteile – das können sich viele gut vorstellen.

Wir sammeln noch weitere Unterstützer:innen. Je mehr Zustimmung der Vorschlag in der Breite der Stadtgesellschaft und der Quartiere findet, desto höher ist die Chance, dass er umgesetzt werden kann. Meldet euch gern bei uns, per E-Mail an mitfuerheck@gmail.com

Die Idee der BUGA+, gemeinsam entwickelt von Miteinander Füreinander Heckinghausen und Greenpeace Wuppertal, gibt es hier zum Nachlesen:

Umweltverbände

BUND-Kreisgruppe Wuppertal: „Auch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal begrüßt eine BUGA 2031 in Wuppertal, wenn diese nachhaltig ausgerichtet ist – mit Mehrwert für die Menschen und Mitwelt in der gesamten Stadt. In diesem Kontext versteht und unterstützt die BUND-Kreisgruppe auch die Öffnung und zukunftsfähigen Alternativen zur zunächst erfolgten BUGA-Planung. Insbesondere befürwortet auch die BUND-Kreisgruppe Wuppertal den Fokus auf eine gesamtstädtische nachhaltige Mobilitätswende, allerdings mit Stärkung des Umweltverbundes und in diesem Kontext Reaktivierung der einzigartigen Bergbahn mit bestehender Trasse statt zunächst angedachter Hängebrücke und/oder Seilbahn.“ Zum ausführlichen Statement der BUND-Kreisgruppe Wuppertal.

NABU Wuppertal: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil Wuppertal durch seine Besonderheit verschieden entstandener Stadtzentren, die sich am Wupperufer aufreihen wie auf einer Perlenschnur und hochziehen auf die angrenzenden Höhenzüge, eine Vielfalt von interessanten Landschafts- und Naturräumen in enger Nachbarschaft zeigen kann. Für die Buga und dann später auch langfristig für die Bürger unserer Stadt, wäre eine detaillierte Vorstellung, ggf. Aufwertung und Verbindung durch klimaschützende Verkehrsformen (z.B. Fahrrad), ein Blick in die Zukunft und ein Zugewinn an Lebensqualität.“

Außerdem unterstützen Fridays for Future Wuppertal und das Orgateam des Klimanetzwerks Wuppertal den Vorschlag BUGA+.

Rad- und Verkehrsinitiativen

Mobiles Wuppertal: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil aktive Mobilität Menschen glücklich macht und Wuppertal dadurch auch nach einer BUGA lebenswerter wird!“

Außerdem unterstützen der ADFC Wuppertal und FUSS e.V. in Wuppertal den Vorschlag BUGA+.

Stadtteilinitiativen und Bürgervereine

Bürgerverein Hochbarmen: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil… …sich in Hochbarmen mit dem Vorwerkpark, dem Scharpenacken, den Barmer Anlagen, dem Murmelbachtal, der Bundeshöhe, dem Skulpturenpark und den Ronsdorfer Anlagen gleich sieben attraktive Parks und Grünflächen konzentrieren, die unbedingt in ein BUGA-Konzept gehören. …eine Verbindung zu den überregionalen Radwegen überfällig ist, damit wir dem Konzept Fahrradstadt Wuppertal 2025 näher kommen …Wuppertal von allen Seiten vernetzt erreichbar wird.“ Zum ausführlichen Statement des Bürgervereins Hochbarmen.

Bürgerverein Wuppertal-Beyenburg: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil wir die BUGA 2031 als große Chance für Wuppertal sehen und dies nur durch konstruktive Ideen und umweltschonende, nachhaltige Planung mit Bezug zu möglichst vielen Stadtteilen weiter voranbringen.“

Bürgerverein Eckbusch-Katernberg: „Wir unterstützen den Vorschlag Buga+, weil Wuppertal so die einmalige Chance bekommt, mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung eine nachhaltige Verbindung und Attraktivitätssteigerung vieler Stadtteile zu erreichen.“

Bürgerverein Herbringhausen: „Wir unterstützen den Vorschlag Buga+, weil dieser Radwegering mit seinen neuen Kreuzungen auch die anderen, auch etwas entlegenen, Quartiere mit der Stadt verbindet und die Möglichkeit eröffnet, diese selbst auch kennenzulernen.“

Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V.: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil eine BUGA nur Sinn macht, wenn sich viele Stadtteile und Quartiere auch als Naturraum präsentieren können. Ein solche Stadtentwicklungsplanung wie die BUGA muss auch Antworten für die soziale und nachhaltige Entwicklung unserer Quartiere bereitstellen.“

Mobiler Ölberg: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil eine BUGA nur Sinn macht, wenn nicht nur die westlichen Stadtteile einbezogen werden. Der Fokus muss auf alle bestehenden Parks und Attraktionen Wuppertals gelegt werden. Gut, wenn diese dann noch mit Rad und elektrisch betriebenen Kleinbussen erreicht werden. Zusätzliche Emissionen, Waldrodungen und soziale Verwerfungen müssen in Wuppertal dringend verhindert werden. Wenn BUGA, dann so.“

Sonstige Vereine, Initiativen und Institutionen

Neue Ufer Wuppertal: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil er für Wuppertal über ein reines Event hinaus dringend notwendige Stadtentwicklung bringt und die Stadt der Welt in ihrem eigentlichen Charakter zeigt. Weil er eine BUGA anstrebt, die einen sinnvollen Baustein für die Stadtentwicklung darstellt: die Wuppertal als grüne Großstadt anschaulich macht und damit Wuppertals Seele offenbart, die einen Großteil der Wuppertaler Stadtteile einbezieht, die damit das vielbeschworene private Investorenkapital wirklich aktivieren kann, die nicht Flächen in Naturräumen für ein halbjähriges Event versiegelt, die generell ein langfristiges Denken anstatt eines kurzfristigen Hypes offenbart.“

Permakulturhof Vorm Eichholz e.V.: „Wir unterstützen den Vorschlag BUGA+, weil uns eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt am Herzen liegt und der Vorschlag eine tolle Chance ist: bürgernah, unkonventionell, ganzheitlich, anders.“

Stadtrat vor entscheidender Sitzung: Letzte Chance zur Öffnung der BUGA-Planungen

Um vor dem Bürger:innenentscheid zur BUGA-Bewerbung eine breite Unterstützung zu sichern, muss der Rat am 16. März einen Öffnungsbeschluss fassen. Die Stadtverordneten werden aufgefordert, diese letzte Chance jetzt zu ergreifen.

Greenpeace Wuppertal, Miteinander Füreinander Heckinghausen und der Bürgerverein Hochbarmen sehen die letzte Chance zur Öffnung der BUGA-Planungen. Am Mittwoch, den 16.03.22 entscheidet der Rat der Stadt zur Grundsatzfrage, ob die BUGA 2031 eine BUGA der ganzen Stadt wird, oder auf die Machbarkeitsstudie beschränkt bleibt. Greenpeace Wuppertal, Miteinander Füreinander Heckinghausen und der Bürgerverein Hochbarmen weisen eindringlich darauf hin, dass ein Öffnungsbeschluss nur noch am 16.03.22 gefasst werden kann. Nur so kann eine breite bürgerschaftliche Unterstützung im Vorfeld des Bürger*innenentscheides gesichert werden. Bleibt es bei der BUGA der Machbarkeitsstudie, droht das endgültige Aus für die Idee einer BUGA beim Bürger:innenentscheid. Die Stadtverordneten werden aufgefordert, diese letzte Chance jetzt zu ergreifen.

Wird bei der Stadtratssitzung der Beschluss gefasst, dass es zum Bürger:innenentscheid kommt, darf der Stadtrat danach keine Beschlüsse zur BUGA bis zur Abstimmung mehr treffen, da damit die Beschlusslage eingefroren wird. Daher ist am 16.03.22 die letzte Chance, die BUGA unmissverständlich zu öffnen. Ohne einen Öffnungsbeschluss wird es keine breite Unterstützung für die BUGA geben, da die BUGA auf die Kernareale im Westen der Stadt beschränkt bliebe. Eine Fixierung auf die Machbarkeitsstudie und die umstrittene Hängebrücke fordert den Widerstand gegen die BUGA geradezu heraus und wäre ein fatales Signal.

„Die Stadtverordneten haben am 16.03.22 die letzte Chance, vor dem Bürger:innenentscheid festzulegen, dass die BUGA verbindlich mit Alternativen zur Machbarkeitsstudie, wie unserem Konzept BUGA plus, und unter Einbeziehung aller Stadtteile geplant wird“, stellt Ralf Weyer von Greenpeace Wuppertal klar. „Die Initiativen und Bürger:innenvereine werden sicher nicht bereit sein, im Hinblick auf den Bürger:innenentscheid eine BUGA-Planung zu unterstützen, die die Machbarkeitsstudie nicht unumkehrbar nachhaltig erweitert und alle Quartiere einbezieht. Eine Festlegung auf konkrete Alternativ-Vorschläge ist heute noch nicht möglich, wohl aber ein Öffnungsbeschluss.“

„Starthilfe“ für Geflüchtete aus der Ukraine / Допомога біженцям з України

Übersetzung, Behördengänge, Arzttermine, Wohnungssuche, Erstausstattung, erste deutsche Wörter, Gemeinschaft: Für die „Starthilfe“ für Geflüchtete aus der Ukraine haben sich verschiedene Vereine und Initiativen zusammengeschlossen.

Das sind: Miteinander Füreinander Heckinghausen, Evangelische Kirchengemeinde Heckinghausen, Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bergisch Land, Wuppertaler Tafel, Wuppervital und Lions Club Wuppertal Corona.

In Heckinghausen, an der Albertstraße, gibt es eine Erstaufnahmeunterkunft, außerdem an der Hilgershöhe in Oberbarmen und eine Übergangsunterkunft an der Bramdelle in Langerfeld. Ziel ist, dass die Menschen möglichst schnell eine eigene Wohnung und Anschluss finden. Aber auch dann hört die Unterstützung natürlich nicht auf.

Herzliche Einladung!

Щиро запрошення!

Zu Kaffee, Tee und Kuchen laden wir alle Menschen herzlich ein, sich zu begegnen, miteinander zu sprechen und eine Zeit in guter Gemeinschaft zu verbringen.

Es gibt ein besonderes Programm für Kinder, Übersetzer:innen helfen uns, ins Gespräch zu kommen.

Wir treffen uns jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr im Café Johannis in der Heckinghauser Straße 206.

Herzlich Willkommen!

Щиро запрошуємо всіх до кави, чаю та торта, щоб зустрітися, поспілкуватися між собою та провести час у хорошій компанії.

Для дітей є спеціальна програма, розпочати розмову нам допомагають перекладачі.

Ми зустрічаємося щовівторка з 14:00 до 16:00 у кафе Johannis за адресою Heckinghauser Straße 206.

Ласкаво просимо!

Teams

Für die Organisation der Starthilfe haben wir verschiedene Teams mit Ansprechpartnern gebildet. Sag Bescheid, wenn Du Dich ehrenamtlich engagieren möchtest! Zum Beispiel per E-Mail an mitfuerheck@gmail.com, wir stellen den Kontakt her.

  • Gesamtkoordination: Dorothee van den Borre, Sabine Münch, Jeanette Trump, Elke Büttner
  • Kids & Teens: Gestaltung des Kinderprogramms am Dienstagnachmittag im Café Johannis, Planung von Freizeit- und Ferienangeboten
  • Kreativ: Ideen sammeln, Aktionen planen und umsetzen
  • Netzwerker: Akquise und Kontaktpflege, Infos zusammenstellen
  • Übersetzer- & Connect-Team: Unterkünfte besuchen, Wünsche und Bedarfe sammeln
  • Hilfen & Spenden: Angebot und Nachfrage koordinieren
  • Treffpunkt Café Johannis: Aufgaben und Helfer koordinieren, Atmosphäre gestalten
  • Stadterkundung: Wege und Orte entdecken
  • DIY-Team: Umzug und Einzug, Renovieren und Aufbauen
  • Sprache: Erste-Hilfe-Kurse

Mehr Informationen

Die evangelische Kirche im Rheinland hat einen tollen Artikel über die Starthilfe veröffentlicht: „Netzwerk im Quartier trägt Ukrainehilfe

Wir sind unter der E-Mail-Adresse mitfuerheck@gmail.com erreichbar.

Bezirksvertretung will Heckinghauser Straße zum Schlüsselprojekt machen

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind möchte, dass die Bezirksvertretungen ein Schlüsselprojekt für ihren Stadtteil festlegen, das in der Verwaltung priorisiert behandelt wird. In Heckinghausen soll das die Neugestaltung der Heckinghauser Straße werden.

Diesen Vorschlag machen mehrere Parteien gemeinsam: CDU, SPD, Grüne, Die Linke, Freie Wähler und FDP. Die Bezirksvertretung stimmt in ihrer Sitzung am Dienstag, 8. März darüber ab; als gemeinsamer Antrag fast aller Fraktionen wird er aber voraussichtlich eine breite Mehrheit haben.

Das ist der Vorschlag im Wortlaut:

Die Neugestaltung der Heckinghauser Straße wird im Rahmen des vom Oberbürgermeister angekündigten Programmes „Fokus Wuppertal“ als Schlüsselprojekt vorgeschlagen. Dabei sollten insbesondere folgende Rahmenbedingungen berücksichtigt werden:

  • Schaffung einer besseren Verkehrsinfrastruktur für den Geh- und Radverkehr
  • Aufwertung der Heckinghauser Straße für den anliegenden Einzelhandel und die Gastronomie zur Schaffung einer höheren Aufenthaltsqualität
  • Schnelllademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge im Einzusgebiet des Einzelhandels- und Gastronomieangebotes (ggf. Prüfung einer Mobilstation)
  • Erhöhung der Barrierefreiheit an der Heckinghauser Straße für Busverkehr sowie für Fußgänger
  • Begrünung zur Verbesserung des Stadtklimas und optische Aufwertung der Heckinghauser Straße
  • Förderprogramm für private Hausbesitzer zur Fassaden- und Dachbegrünung
  • Schaffung partieller baulicher Verkehrsberuhigungsinstrumente für den mobilen Verkehr
  • Eine angemessene Anpassung der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung

Begründung:

Die Stadtbezirke wurden im Rahmen des Programms „Fokus Wuppertal“ dazu aufgerufen, Vorschläge für mögliche Schlüsselprojekte für Wuppertal zu entwickeln. Aus Sicht der Antragssteller ist der Umbau der Heckinghauser Straße die zentrale Maßnahme zur Aufwertung des Stadtteils.

Der Umbau der Heckinghauser Straße ist der Bezirksvertretung schon seit vielen Jahren ein Anliegen. Der vorliegende durchgängig vierspurige Betrieb ohne Radwege und nur geringer Begrünung am Straßenrand hat unmittelbare Rückwirkungen auf die Wohnsituation und den Wohnungsleerstand. Die Belastung durch Lärmemissionen sollte in diesem Zusammenhang ebenfalls mit entsprechenden Maßnahmen (städtebauliche Maßnahmen und Förderprogramme für Privateigentümer) reduziert werden.

Der Rückzug des Einzelhandels und der Gastronomie macht uns große Sorgen. Gerade mit der bereits erfolgten Sanierung und Umnutzung des Heckinghauser Gaskessels durch einen privaten Investor, den Planungen zur Realisierung der Langerfelder Trasse, einer möglichen Anbindung des Radverkehrs an die Nordbahntrasse und dem beschlossenen Bau der 7. Gesamtschule am östlichen Ende der Heckinghauser Straße sind weitere Projekte mit Strahlkraft in unmittelbarer Nähe zur Heckinghauser Straße vorhanden.

Den Umbau der Heckinghauser Straße als zentrale Verkehrsachse durch den Stadtteil halten wir für dringend nötig. Aus Sicht der Antragssteller liegt im Umbau der Heckinghauser Straße eine enorme Chance, Heckinghausen ein neues städtebauliches Potenzial zu eröffnen. Diese Entwicklung wird auch Rückwirkungen auf die ganze Stadt haben und ein Beispiel für moderne und nachhaltige Stadtentwicklung sein.

Sitzung der Bezirksvertretung

Die Sitzung der Bezirksvertretung findet am Dienstag, 8. März statt, um 19 Uhr im Stadtteilzentrum Heckinghausen, Heckinghauser Straße 195-197. Die Sitzung ist öffentlich, es gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht. Neben der Heckinghauser Straße geht es um den Neubau einer Moschee an der Lenneper Straße, den Doppelhaushalt 2022/23 und um die Evaluation der Fördermaßnahme Sozialer Zusammenhalt.

Offener Brief: „BUGA – Ja – mit erweitertem BUGA plus Konzept“

Eine Bürgerinitiative hat voraussichtlich genug Unterschriften gegen die Buga gesammelt, sodass es zu einem Bürgerentscheid kommen könnte. Die Bundesgartenschau in Wuppertal 2031 steht auf der Kippe. Große Chancen könnten verpasst werden. Ein offener Brief an Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

An den Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und den Stadtrat der Stadt Wuppertal

BUGA – JA – mit erweitertem BUGA plus Konzept

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

die Bundesgartenschau steht auf der Kippe. Nicht zuletzt, weil das bestehende Konzept in Teilen nicht überzeugen konnte. Aber auch eine Bürgerbeteiligung und die Kommunikation mit unseren Bürger*innen wurden unterschätzt. Nachbesserungsbedarf mit einer tragfähigen parteiübergreifenden politischen Meinungsbildung und Überzeugungsarbeit bei unseren Bürger*innen ist daher angebracht. Und das sehr schnell. Denn sonst geht sie verloren, eine Bundesgartenschau, die nicht für Blümchen und für kurzfristige Attraktionen stehen sollte, sondern für weitaus mehr. Wuppertal könnte mit der Entscheidung für die Bundesgartenschau den Spatenstich für eine der innovativsten und nachhaltigsten Großstädte Deutschlands setzen. Spinnerei, denken die einen. Kein Geld dafür, sagen die anderen. Keineswegs.

Folgt man der Idee von Miteinander Füreinander Heckinghausen und Greenpeace, der sich schon viele Vereine und Initiativen in Wuppertal angeschlossen haben, so erhält man einen Perspektivenwechsel.

Es geht darum, die einzigartigen Naturräume Wuppertals für die nächsten Jahrzehnten zu sichern und als Naherholungsoasen für ganz NRW zu präsentieren und attraktiv zugänglich zu machen. Das wertet unsere Quartiere auf, die selber neue Akzente bei der Stadtentwicklung setzen können. Mobilität bekommt dabei ein anderes Gesicht in Wuppertal.

Hören wir doch kurz in ein zukünftiges Gespräch von zwei Nicht-Wuppertaler*innen hinein:
„Ich freue mich schon auf unseren Tagesausflug am Wochenende nach Wuppertal. Nehmt Ihr Eure Fahrräder mit? Na, klar! Unsere letzte Tour war super. Diesmal steigen wir in Heckinghausen ein und fahren über Ronsdorf nach Cronenberg und besuchen dann noch den tollen Zoo. Zurück geht’s dann wohl mit dem „Fahrradblitz“, da wir ja später auch noch ein bisschen Shoppen und danach lecker Essen gehen wollen. Echt coole saubere Busse, wo man seine Fahrräder auch easy mitnehmen kann. Übrigens, da ihr ja keine E-Bikes habt. Die kann man sich völlig unkompliziert leihen, zu absolut fairen Preisen. Das klingt super! Wir treffen uns also am Gaskessel in Heckinghausen. Da können wir auch unsere E-Autos ganz unkompliziert und günstig laden, mit Solarstrom. Wir freuen uns schon riesig. Übrigens unsere Tochter wechselt mit Ihrem Job bald nach Wuppertal. Einfach viel bessere Perspektiven bei einem Unternehmen von Circular Valley. Und die Stadt hat ja mittlerweile auch echt was zu bieten. Wie sich das im Laufe der letzten Jahre alles in Wuppertal verändert hat. Hätte ich nie gedacht. Ich auch nicht!“

Was es dazu bedarf? Das bestehende BUGA Konzept muss in einem politisch erkennbaren Schulterschluss abgeändert werden und ein BUGA plus Konzept entstehen, das die vorgestellten Ideen von Miteinander Füreinander Heckinghausen und Greenpeace integriert. Weitere Ideen von Bürger*innen sollten offen diskutiert und bisher kritische Aspekte des Konzeptes müssen hinterfragt werden.

Der Kern eines neuen BUGA plus Konzeptes stellt damit die viel gescholtene „Buga-Brücke“ in Frage, da dieser aufgrund vieler kritischer Aspekte droht, nicht mehr mehrheitsfähig zu sein. An ihre Stelle würde ein pfiffiges und nachhaltiges Mobilitätskonzept entstehen können.

Mit Eröffnung der BUGA würde Wuppertal den Scheck damit einlösen können, eine attraktive Fahrradstadt auch wirklich (!) geworden zu sein. Aber nicht nur das. In den Quartieren würde spürbar, dass Nachhaltigkeit nicht nur die Naturräume betrifft, sondern sich auch die Stadtteile maßgeblich verändert haben. Solardächer werden selbstverständlicher. Urban Gardening wird innerstädtisch erlebbar. Nachhaltigkeit wird junge Menschen begeistern und nach Wuppertal holen. Unternehmen werden sich, wie „Circular Valley“ schon eindrucksvoll zeigt, in Wuppertal ansiedeln. Es werden „hidden champions“ der Zukunft entstehen können. Das bringt unserer Stadt ein Wachstum an qualifizierten Arbeitskräften und steuerzahlenden Unternehmen. Wuppertal wird, anders als in den letzten Jahrzehnten geschehen, dynamisch wachsen können und langfristig auch seine Finanzprobleme lösen.

Auch der Tourismus wird diese Entwicklung verstärken. Man kommt gerne nach Wuppertal, verbringt seine Freizeit dort und gibt Geld aus, was unserem Handel und unserer Gastronomie zugute kommt.

Lässt man diese Entwicklung mit kaufmännischer Vorsicht in die Finanzplanung der Stadt einfließen, wird damit eben nicht der Status Quo einer hoch verschuldeten Stadt fortgeschrieben, sondern es entsteht ein berechtigter Glaube an die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.

Wir möchten deshalb an alle politisch Verantwortlichen appellieren, sich spätestens in der April-Sitzung des Stadtrates öffentlich und transparent für ein BUGA plus Konzept mit entsprechenden Eckdaten zu entscheiden. Nur dann werden die Bürger*innen im Juni 2022 im Rahmen eines Bürgerentscheides für eine BUGA 2031 in Wuppertal stimmen.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Meyers und Günter Wahle
Mitgründer der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen