Selbstgemachte Ostergrüße für Senior*innen

Kleine Geschenke für hoffentlich große Freude: Unsere Ehrenamtlichen haben in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde Heckinghausen Ostergrüße an Senior*innen im Stadtteil verschenkt. Mehr als 250 handbemalte Kerzengläser mit Frühlingsmotiven, persönliche Karten, Blumen und Schokoladen haben sie an die Bewohner*innen im Lazarus-Haus, A&A Seniorenpalais, Haus für Heckinghausen und der Diakoniestation verteilt.

Im Video erzählen einige der Ehrenamtlichen, warum so eine Geste aktuell besonders wichtig ist. Außerdem zeigen sie ein paar der individuellen Werke.

Bürgerbudget 2021: 200.000 Euro für Wuppertal – auch für Heckinghausen?

Gute Ideen gesucht: Wuppertaler Bürger*innen bekommen bekommen insgesamt 200.000 Euro für ihre Projekte, die zum Gemeinwohl beitragen. Jede*r kann mitmachen und bis zum 22. März Ideen einreichen, die von der Stadt oder Vereinen umgesetzt werden können. Die Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen würde sich natürlich freuen, wenn es auch viele gute Ideen für unseren Stadtteil gibt!

Die Ideen für das Bürgerbudget 2021 müssen die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt muss von der Stadt oder einem Verein umgesetzt werden können.
  • Es muss innerhalb von zwei Jahren verwirklicht werden können.
  • Es darf je maximal 50.000 Euro kosten.
  • Und es muss zum Gemeinwohl beitragen.

Mehr Informationen zum Wuppertaler Bürgerbudget 2021 gibt es auf der Internetseite der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung. Vom 1. bis 22. März können Ideen eingereicht werden, die dann vom 6. bis 26. April im Internet diskutiert und bewertet werden. Am 11. Mai wird es eine Bürgerwerkstatt geben, bei der aus den Top100 der Vorschläge die Top30 ernannt werden, die danach im Detail von der Stadtverwaltung geprüft werden. Die Wahl der Projekte, die tatsächlich in den kommenden zwei Jahren Wirklichkeit werden, findet vom 1. bis 22. September online und in den Bezirken statt.

Wir sind überzeugt, dass das Bürgerbudget eine tolle Möglichkeit ist, unseren Stadtteil gemeinsam zu gestalten. Also werdet gern kreativ und reicht Ideen ein – lasst uns einen Teil des Budgets nach Heckinghausen holen!

Zwei Meilensteine für die Deutschgespräche: Ein Jahr und 500 Treffen

Im März 2020 fielen durch den Beginn der Corona-Pandemie die Deutschkurse der Neuen Nachbar*innen aus. Um die Sprache weiter trainieren zu können, werden seitdem Deutschgespräche mit ehrenamtlichen Muttersprachler*innen im Videochat geführt. Jetzt gibt es zwei Meilensteine zu feiern: Das Projekt wird ein Jahr alt und das 500. Gespräch wurde geführt.

Die Fortschritte sind mittlerweile deutlich sichtbar. Die Neuen Nachbar*innen berichten von Alltagssituationen, in denen ihnen der größere Wortschaft und die Fähigkeit frei zu sprechen geholfen hat – die Trainer*innen sagen, dass die Gespräche viel flüssiger werden und die Themen komplexer. Suzan hat ihr erstes deutsches Buch gelesen, auch Tugce hat gemeinsam mit einem Trainer das Buch Mathilda von Roald Dahl gelesen und die Wörter besprochen, die sie noch nicht kannte.

Doch es geht nicht nur um die Sprache. Alle lernen gegenseitig von ihrer Kultur, es gibt Unterstützung bei Problemen mit Bürokratie und es sind Freundschaften entstanden. „Es ist wichtig zu wissen, dass wir nicht so allein sind, wie wir vielleicht denken“ sagt Emil und auch Zenyep sagt: „Obwohl die Gespräche darauf abzielen, unser Deutsch zu verbessern, haben sie uns auch Unterstützung und das Gefühl gegeben, dass wir hier nicht allein sind.“ Besonders in diesen Zeiten, in denen es nicht so einfach möglich ist persönliche Kontakte zu knüpfen, ist dieser digitale Austausch also sehr wichtig.

Trainer Manfred und Suzan, die vor zweieinhalb Jahren nach Deutschland gekommen ist, haben in einem Video von dem Projekt Deutschgespräche im Online-Wohnzimmer erzählt.

In dem Jahr ist das Projekt gewachsen, es sind neue Trainer*innen und Neue Nachbar*innen dazugekommen – und es wird auch weiterhin Deutschgespräche im Online-Wohnzimmer geben.

Lieferservice: Mittagessen für Senior*innen

Wenn Senior*innen sich wegen Corona unwohl damit fühlen, ihr Mittagessen beim Café Johannis abzuholen, dann kommt das Essen eben zu ihnen! Die Ehrenamtlichen von Miteinander Füreinander Heckinghausen haben einen Lieferservice eingerichtet.

Eigentlich genießen viele Senior*innen aus Heckinghausen ihr Mittagessen im Café Johannis der evangelischen Gemeinde. Eigentlich. Denn mit Corona-Pandemie und Lockdown ist alles anders. Der Leiterin des Seniorentreffs Katja Spitzer ist aufgefallen, dass viele Senior*innen ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Sie haben Angst davor, sich auf dem Weg zur Abholung ihres Mittagessens anzustecken, und ältere Menschen gehören zur Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe.

Damit die Senior*innen trotzdem an ihr Mittagessen kommen, haben die Ehrenamtlichen von Miteinander Füreinander Heckinghausen einen Lieferservice organisiert. Auch Ehrenamtliche der Gemeinde beteiligen sich. Bei der Übergabe achten alle darauf, die Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die erste Lieferung gab es am Montag, 8. Februar. Um 11.30 wird das Essen im Café Johannis abgeholt und den Senior*innen in Heckinghausen nach Hause gebracht. In ganz kurzer Zeit waren alle Tage der nächsten vier Wochen unter den Ehrenamtlichen aufgeteilt. Der Lieferservice soll so lange angeboten werden, bis alle Senior*innen die Möglichkeit hatten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen – und sich wieder sicherer fühlen können, selbst zum Café Johannis zu gehen.

Das Café Johannis bietet Mittagessen „To Go“ an. Ein Menü kostet 4,50 Euro, der Preis für ein Dessert variiert je nach Tagesangebot. Es kann von Montag bis Freitag zwischen 11.30 und 13.30 Uhr im Haus für Heckinghausen abgeholt werden, die Adresse ist Heckinghauser Straße 206. Die aktuelle Speisekarte gibt es auf der Internetseite der evangelischen Gemeinde, in der Woche vom 8. bis 12. Februar stehen zum Beispiel Spaghetti Bolognese mit Salat, Champignongemüsepfanne mit Kartoffelspalten und Heringsstipp mit Pellkartoffeln auf dem Plan.

Wie finanzielle Förderung nach Heckinghausen kommen kann

Westdeutsche Zeitung, 15. Januar 2021.

Miteinander Füreinander Heckinghausen ist eine ehrenamtlich tätige Bürgerinitiative – doch ganz ohne Geld geht es nicht immer, Projekte brauchen Förderung. Über die verschiedenen Anlaufstellen hat die Stadt bei einem Runden Tisch informiert, und darüber, was einen guten Antrag ausmacht. Ehrenamtler seien Macher, sagte Guido Mengelberg von Miteinander Füreinander gegenüber der Westdeutschen Zeitung, und umso schwerer falle es vielen, Förderanträge zu schreiben. Nach der Teilnahme an der Veranstaltung hoffen wir nun, noch mehr Förderung nach Heckinghausen holen zu können.

Die Westdeutsche Zeitung berichtet.

Das war 2020 – so wird 2021 in Heckinghausen

Wir blicken zurück auf ein Jahr, das von einer Pandemie geprägt war, die auch unsere Projekte in Heckinghausen beeinflusst hat. Doch trotz Corona haben wir viel im Stadtteil erreicht, auf das wir stolz sind. Auch im kommenden Jahr werden wir uns für ein tolerantes, lebenswertes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Heckinghausen einsetzen. Ein Ausblick.

Blick zurück: Das war 2020

Die Corona-Pandemie hat einige Pläne durchkreuzt. Noch Anfang März gab es das erste „Heckinghauser Zukunftsgespräch“ im vollen Paul-Gerhardt-Haus, bei dem Uwe Schneidewind über Zukunftskunst redete. Die Vortragsreihe zur nachhaltigen Gestaltung des Stadtteils musste danach pausieren.

Es sind jedoch viele neue Projekte entstanden, zum Beispiel Deutschgespräche im Online-Wohnzimmer, bei denen Neue Nachbar*innen ihr Deutsch im Videochat mit Muttersprachler*innen trainieren, Brieffreundschaften zwischen Neuen Nachbar*innen und Senior*innen gegen Einsamkeit sowie ein Austausch von Tipps für einen nachhaltigen Alltag. Wir konnten wohnungslosen und obdachlosen Menschen in Wuppertal mit gepackten Rucksäcken eine Freude machen und Senior*innen in Heckinghausen mit selbstgemachten Weihnachtstüten.

Ein Erfolg war die Teilnahme am Wettbewerb Stadtradeln, bei dem für das Team „Miteinander Füreinander Heckinghausen“ 35 Radelnde insgesamt 10.262 Kilometer zurücklegten und damit in Wuppertal auf dem zweiten Platz landeten, direkt hinter dem offenen Team der Einzelkämpfer*innen. Damit haben wir gezeigt, wie wichtig Radverkehr in Heckinghausen ist.

Blick nach vorne: So wird 2021

Mobilität wird auch einer der Schwerpunkte für das Jahr 2021. Wir möchten durch Bürgerbeteiligung bei einer Neugestaltung der Heckinghauser Straße mitwirken, die bisher den Stadtteil durchtrennt. Alternative Konzepte sollen alle Interessen einbeziehen und insbesondere wieder mehr Raum für Fußgänger*innen und Radfahrende schaffen. Unsere langfristige Vision ist die Neue Mitte Heckinghausen bis zum Jahr 2030, ein grünes und lebenswertes Zentrum rund um den Gaskessel.

Zu all diesen Ideen möchten wir 2021 in den Dialog kommen und gemeinsam mit den Menschen in Heckinghausen, Politik und Wissenschaft herausfinden, wie das Heckinghausen der Zukunft aussehen könnte, welche verschiedenen Ideen es gibt und wie sie umgesetzt werden können.

Auch die sozialen Projekte laufen natürlich weiter. Wir hoffen, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie es ermöglicht, dass wir uns mit Abstand, Masken und Desinfektionsmittel wieder persönlich zu einigen Aktionen treffen können. Zum Beispiel wollten wir eigentlich schon 2020 gemeinsam Müll sammeln, um den Stadtteil sauberer und schöner zu machen – hoffentlich klappt das nun im Jahr 2021.

Mitmachen

Alle Menschen und Ideen für ein tolerantes, lebenswertes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Heckinghausen sind bei uns herzlich willkommen! Wir freuen uns auch immer über den Austausch und gemeinsame Projekte mit anderen Initiativen. Mehr Informationen gibt es auch auf Facebook und Instagram unter @mitfuerheck.

„Mit Pfand Weihnachten Gutes tun“

17., 18. und 20. Dezember 2020, Wuppertaler Rundschau, njuuz und Blickfeld.

Dank einer Spende des Vereins Pfandraising konnten der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Miteinander Füreinander Heckinghausen gemeinsam 50 Rucksäcke für wohnungslose und obdachlose Menschen packen und über Organisationen verteilen, die einen direkten Kontakt zu diesen Menschen haben.

Die Wuppertaler Rundschau, Njuuz und Blickfeld berichten.

Heckinghauser Jahrbuch 2021

Was ist im Stadtteil los? Im Heckinghauser Jahrbuch stellen sich Institutionen vor und berichten, was im vergangenen Jahr passiert ist und was sie für das kommende Jahr planen. Veröffentlicht wird es vom Bezirksverein Heckinghausen und dem Verlag Bergische Blätter, verteilt in den Briefkästen im Stadtteil. Den Text unserer Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen gibt es auch hier als Scan.

Weihnachtsgeschenke für Heckinghauser Senior*innen

Zwischen den Neuen Nachbar*innen und den Senior*innen in Heckinghausen sind Freundschaften entstanden, zum Beispiel durch gemeinsame Nachmittage und den Austausch von Briefen. Zu Weihnachten haben sie Grußkarten und kleine Geschenke vorbereitet und über das Café Johannis und das Lazarus-Haus verteilt.

Die Senior*innen können sich über selbstgemachte Filztaschen und Brillenetuis freuen. Auch Karten und Papiersterne haben die Neuen Nachbar*innen gebastelt. Die GEPA, die wie Miteinander Füreinander Heckinghausen Mitglied im regionalen Nachhaltigkeits-Netzwerk agere ist, hat außerdem 100 Nikoläuse aus Fair-Trade-Schokolade geschenkt, die mit in die Tüten gepackt wurden. Die Aktion ist eine Kooperation von Miteinander Füreinander und dem SkF.

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Stadtradeln 2020 – Gewinner bekommen Post

16. Dezember 2020.

Nach dem Stadtradeln vom 17. September bis zum 7. Oktober werden die Teams mit den meisten gesammelten Kilometern nun von der Stadt ausgezeichnet. Miteinander Füreinander Heckinghausen bekommt eine goldene Urkunde zugeschickt, 35 Radelnde hatten in den drei Wochen 10.262 Kilometer zurückgelegt. Wegen der Corona-Pandemie kann leider keine persönliche Übergabe stattfinden.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Verkehrs- und Umweltdezernent Frank Meyer gratulieren in einer Pressemitteilung der Stadt, die auch von der Wuppertaler Rundschau, der Westdeutschen Zeitung (Print) und Wuppertal Total aufgegriffen wurde.