Das war 2020 – so wird 2021 in Heckinghausen

Wir blicken zurück auf ein Jahr, das von einer Pandemie geprägt war, die auch unsere Projekte in Heckinghausen beeinflusst hat. Doch trotz Corona haben wir viel im Stadtteil erreicht, auf das wir stolz sind. Auch im kommenden Jahr werden wir uns für ein tolerantes, lebenswertes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Heckinghausen einsetzen. Ein Ausblick.

Blick zurück: Das war 2020

Die Corona-Pandemie hat einige Pläne durchkreuzt. Noch Anfang März gab es das erste „Heckinghauser Zukunftsgespräch“ im vollen Paul-Gerhardt-Haus, bei dem Uwe Schneidewind über Zukunftskunst redete. Die Vortragsreihe zur nachhaltigen Gestaltung des Stadtteils musste danach pausieren.

Es sind jedoch viele neue Projekte entstanden, zum Beispiel Deutschgespräche im Online-Wohnzimmer, bei denen Neue Nachbar*innen ihr Deutsch im Videochat mit Muttersprachler*innen trainieren, Brieffreundschaften zwischen Neuen Nachbar*innen und Senior*innen gegen Einsamkeit sowie ein Austausch von Tipps für einen nachhaltigen Alltag. Wir konnten wohnungslosen und obdachlosen Menschen in Wuppertal mit gepackten Rucksäcken eine Freude machen und Senior*innen in Heckinghausen mit selbstgemachten Weihnachtstüten.

Ein Erfolg war die Teilnahme am Wettbewerb Stadtradeln, bei dem für das Team „Miteinander Füreinander Heckinghausen“ 35 Radelnde insgesamt 10.262 Kilometer zurücklegten und damit in Wuppertal auf dem zweiten Platz landeten, direkt hinter dem offenen Team der Einzelkämpfer*innen. Damit haben wir gezeigt, wie wichtig Radverkehr in Heckinghausen ist.

Blick nach vorne: So wird 2021

Mobilität wird auch einer der Schwerpunkte für das Jahr 2021. Wir möchten durch Bürgerbeteiligung bei einer Neugestaltung der Heckinghauser Straße mitwirken, die bisher den Stadtteil durchtrennt. Alternative Konzepte sollen alle Interessen einbeziehen und insbesondere wieder mehr Raum für Fußgänger*innen und Radfahrende schaffen. Unsere langfristige Vision ist die Neue Mitte Heckinghausen bis zum Jahr 2030, ein grünes und lebenswertes Zentrum rund um den Gaskessel.

Zu all diesen Ideen möchten wir 2021 in den Dialog kommen und gemeinsam mit den Menschen in Heckinghausen, Politik und Wissenschaft herausfinden, wie das Heckinghausen der Zukunft aussehen könnte, welche verschiedenen Ideen es gibt und wie sie umgesetzt werden können.

Auch die sozialen Projekte laufen natürlich weiter. Wir hoffen, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie es ermöglicht, dass wir uns mit Abstand, Masken und Desinfektionsmittel wieder persönlich zu einigen Aktionen treffen können. Zum Beispiel wollten wir eigentlich schon 2020 gemeinsam Müll sammeln, um den Stadtteil sauberer und schöner zu machen – hoffentlich klappt das nun im Jahr 2021.

Mitmachen

Alle Menschen und Ideen für ein tolerantes, lebenswertes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Heckinghausen sind bei uns herzlich willkommen! Wir freuen uns auch immer über den Austausch und gemeinsame Projekte mit anderen Initiativen. Mehr Informationen gibt es auch auf Facebook und Instagram unter @mitfuerheck.

„Mit Pfand Weihnachten Gutes tun“

17., 18. und 20. Dezember 2020, Wuppertaler Rundschau, njuuz und Blickfeld.

Dank einer Spende des Vereins Pfandraising konnten der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Miteinander Füreinander Heckinghausen gemeinsam 50 Rucksäcke für wohnungslose und obdachlose Menschen packen und über Organisationen verteilen, die einen direkten Kontakt zu diesen Menschen haben.

Die Wuppertaler Rundschau, Njuuz und Blickfeld berichten.

Heckinghauser Jahrbuch 2021

Was ist im Stadtteil los? Im Heckinghauser Jahrbuch stellen sich Institutionen vor und berichten, was im vergangenen Jahr passiert ist und was sie für das kommende Jahr planen. Veröffentlicht wird es vom Bezirksverein Heckinghausen und dem Verlag Bergische Blätter, verteilt in den Briefkästen im Stadtteil. Den Text unserer Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen gibt es auch hier als Scan.

Weihnachtsgeschenke für Heckinghauser Senior*innen

Zwischen den Neuen Nachbar*innen und den Senior*innen in Heckinghausen sind Freundschaften entstanden, zum Beispiel durch gemeinsame Nachmittage und den Austausch von Briefen. Zu Weihnachten haben sie Grußkarten und kleine Geschenke vorbereitet und über das Café Johannis und das Lazarus-Haus verteilt.

Die Senior*innen können sich über selbstgemachte Filztaschen und Brillenetuis freuen. Auch Karten und Papiersterne haben die Neuen Nachbar*innen gebastelt. Die GEPA, die wie Miteinander Füreinander Heckinghausen Mitglied im regionalen Nachhaltigkeits-Netzwerk agere ist, hat außerdem 100 Nikoläuse aus Fair-Trade-Schokolade geschenkt, die mit in die Tüten gepackt wurden. Die Aktion ist eine Kooperation von Miteinander Füreinander und dem SkF.

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Stadtradeln 2020 – Gewinner bekommen Post

16. Dezember 2020.

Nach dem Stadtradeln vom 17. September bis zum 7. Oktober werden die Teams mit den meisten gesammelten Kilometern nun von der Stadt ausgezeichnet. Miteinander Füreinander Heckinghausen bekommt eine goldene Urkunde zugeschickt, 35 Radelnde hatten in den drei Wochen 10.262 Kilometer zurückgelegt. Wegen der Corona-Pandemie kann leider keine persönliche Übergabe stattfinden.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Verkehrs- und Umweltdezernent Frank Meyer gratulieren in einer Pressemitteilung der Stadt, die auch von der Wuppertaler Rundschau, der Westdeutschen Zeitung (Print) und Wuppertal Total aufgegriffen wurde.

Miteinander Füreinander ist jetzt Teil des Nachhaltigkeits-Netzwerks agere

Wir freuen uns sehr, dass wir als Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen ab jetzt Mitglied des regionalen Nachhaltigkeits-Netzwerks agere – gemeinsam wirken sind. „Regional, sozial, vielfältig“ sind alle Manufakturen, Unternehmen, Vereine, Organisationen sowie Menschen aus Politik und Gesellschaft, die sich zu diesem Netzwerk zusammengeschlossen haben.

In der Vergangenheit wurden zum Beispiel nachhaltige Märkte organisiert. Alle Netzwerk-Mitglieder unterstützen sich gegenseitig. Zum Beispiel hat uns die GEPA schon 100 Nikoläuse aus Fair-Trade-Schokolade geschenkt, die Neue Nachbar*innen aus Heckinghausen zusammen mit selbstgemachten Karten und kleinen Geschenken in Weihnachtstüten an Senior*innen im Stadtteil verteilen werden, um ihnen eine Freude zu machen.

Neben der GEPA sind aktuell die folgenden Unternehmen, Institutionen und Personen Teil von agere:

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Gefüllte Rucksäcke für wohnungslose und obdachlose Menschen in Wuppertal

Dank einer Spende können Miteinander Füreinander Heckinghausen und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) 50 gefüllte Rucksäcke an wohnungslose und obdachlose Menschen in Wuppertal verteilen. Der Inhalt soll ihnen im Alltag nützlich sein, aber in der vorweihnachtlichen Zeit auch eine Freude machen.

In jedem Rucksack befinden sich ein Regenschutz, Corona-Masken, zahlreiche Hygieneartikel und ein kleiner Weihnachtsgruß mit Süßigkeiten. Ehrenamtliche haben die Rucksäcke gepackt und an soziale Einrichtungen übergeben, die einen direkten Kontakt zu wohnungslosen und obdachlosen Menschen haben. Dazu gehören unter anderem die Färberei, die warme Mahlzeiten anbietet, das Café Berlin des Wichernhauses und das Hopster-Fiala-Haus der Diakonie, in dem es Wohngruppen gibt.

Hinweis: Für den Winter hat die Stadt Wuppertal eine Kälte-Hotline einrichtet. Unter der Nummer 0202/5634020 kann sich jede*r melden, der oder die denkt, dass ein Mensch in der Kälte Hilfe braucht.

Tag des Ehrenamts: Danke für das Engagement für Heckinghausen!

Am 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Fünf Menschen, die sich bei Miteinander Füreinander Heckinghausen engagieren, erzählen in einem kurzen Video von ihrer Tätigkeit und ihren Beweggründen. Danke an Tugce, Ahmet, Esin, Suzan, Duygu und alle anderen, die in ihrer Freizeit Gutes tun und Heckinghausen lebenswerter machen!

Essig selbst herstellen

Essig muss nicht aus dem Supermarkt kommen, man kann ihn auch zuhause herstellen. Serap aus der Nähe von Heckinghausen macht das und hat die Herstellung für uns zum Nachmachen im Video festgehalten.

[unbeauftragte und unbezahlte Werbung durch Nennung und Verlinkung; Musik: Douglas Harbrueger, Live The Moment, Royalty Free]

Zu Gast im Elba-Talk von Radio Wuppertal

Radio Wuppertal, 8. November 2020.

Wie kann Heckinghausen noch lebenswerter werden, und wie kann ehrenamtliches Engagement dazu beitragen? Darüber hat Manfred Meyers, Mitgründer der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen, mit Moderatorin Jasmin Ashauer gesprochen. Themen waren die Vision der Neuen Mitte Heckinghausen, Radwege, unsere sozialen Projekte und wie die während der Corona-Pandemie weitergeführt werden können.

Das ganze Interview gibt es zum Nachhören auf der Internetseite von Radio Wuppertal.